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Entscheidungsspiel gegen Winterthur

Infanger Valentin 18.05.2016

Am 18. Mai war es soweit. Das Entscheidungsspiel um den Abstieg in die 3. Liga zwischen Thalwil 1 und Winterthur 2. Thalwil spielte mit Adrian Caldare (B15), Adnan Chishti C10) und Kapitän Dirk Lemmermann (C8) und somit mit der gleichen Aufstellung wie beim 5:5 gegen Gaiserwald. Winterthur 2, die das erste Spiel gegen Gaiserwald mit 4:6 verloren, änderten ihre Aufstellung und spielten mit Ralf Pelkowski (B11), Sandro Klarer (C9) und Michael Pfaller (C9). Thalwils Nr. 1, Adrian Caldare, wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann sein erstes Spiel gegen Sandro Klarer mit 3:0 Sätzen.  Adnan zog gegen Michael nach und gewann ebenfalls glatt in 3. Sätzen. Die auf dem Papier schwierigste Aufgabe hatte beim Startspiel Dirk. Thalwils Nr. 3 musste gegen die Nr. 1 von Winterthur antreten. Für Dirk lief es in der vergangenen Saison nicht nach Wunsch, musste er doch einige Niederlagen einstecken. Man kann sich aber auch an Thesen festhalten wie: ‚Neues Spiel neues Glück‘, oder ‚Wenn es darauf ankommt, sind die Deutschen bereit‘. Fakt ist: Dirk war bereit und Dirk ist Deutscher… und um es vorweg zu nehmen, die Thesen stimmen. Der Kapitän von Thalwil 1 zeigte eine sehr starke Leistung und ebnete mit seinem 3:1 Sieg den Weg zum Ligaerhalt. Es brauchte also nur noch zwei Siege aus den letzten sechs Spielen, damit das Fanionteam in der 2. Liga bleibt. Adrian und Adnan liessen keine Zweifel offen und fuhren die nötigen Punkte ein. Vor dem Doppel stand es also 5:1 für Thalwil.  In diesem Doppel gingen die beiden Thalwiler nach vier abgewehrten Satzbällen mit 1:0 in Führung. Winterthur kämpfte jedoch weiter und ging mit 2:1 Sätzen in Front. Das ungarisch/kanadische Duo harmonierte anschliessend wieder hervorragend und gab in den folgenden zwei Sätzen nur noch fünf Punkte ab.  Das war der endgültige Knackpunkt für die Winterthurer. In den letzten drei Einzelpartien kamen sie zu keinem Satzgewinn mehr. Mit dem 9:1 Sieg überholten die Thalwiler auch Gaiserwald und werden in der nächsten Saison wieder in der 2. Liga zu bewundern sein.