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Skiweekend 2019 im Toggenburg

Marc Hartmann 12.03.2019

Skiweekend 2019 (Freitag, 9. - Sonntag, 11. Februar 2019)

Quasi als Stammgäste kehrte die wintersport-affine Delegation des Tischtennisclub Thalwil ins Toggenburg zurück. Durch diverse relativ kurzfristige Absagen bildeten lediglich 3 Mitglieder (Reto, Massimo und Marc) die Vorhut, die bereits am Freitagmorgen das Skigebiet unsicher machen wollten. Der Vierte im Bunde war ein gewisser Eberhard – das Sturmtief, welches das Skiweekend wettertechnisch spannend machte: Nebel, warme Temperatur, Regen und Sturmwind…

Da dank dem Nebel auf dem Chäserrugg nicht mal die nächste Pistenmarkierung zu sehen war, musste auf die unteren Pisten mit sulzigem Schnee ausgewichen werden. Da aber auf die Dauer Wasserskifahren in den Bergen doch etwas an Fahrvergnügen einbüsst, wurde das Bergrestaurant Stöfeli zur 2. Heimat. Die obligaten Jasskarten durften natürlich auch nicht fehlen. Der gemütliche Abend auf der Alp Sellamatt wurde von einem Fondue Chinoise gekrönt.

Glücklicherweise fiel in der Nacht etwas Schnee. Marc spürte das Reissen und testete die Pisten, bis die zwei Langschläfer sich ebenfalls dazugesellten… Leider wehte der Wind wieder sehr stark, so dass die Gondel erst gegen Mittag auf den Chäserrugg fahren konnte. Oben begrüsste uns aufs Neue dicker Nebel. So war Warten auf die Nachhut in der eindrucksvollen Bergstation, welche von Herzog und de Meuron erbaut wurde, angesagt. Als Willi, Peter – leicht Jetlag-geschädigt, Arek, dessen Sohn Victor und Moritz dazugestossen waren und das Mittagsmahl bestellt hatten, hob sich die Nebeldecke an, was natürlich sofort zum Fahren ausgenutzt wurde. Die einen nahmen es gemütlich, die anderen mussten es auf der wunderbaren Abfahrt gemütlich nehmen: Durch den extrem klebrigen Schnee wurde man komplett ausgebremst. Eine kurlige Erfahrung…

Später traf man in unserer Homebase die Herren Ott, Dettling und Stricker an, womit wir komplett waren. Mit Jass, Dog, Magic Cards und Kicker spielen und einem wunderbaren Essen genossen wir den Abend. Vier verwegene Herren beehrten (bis schon fast der erste Hahn krähte) die Bar des Hotelbetriebs.

Eberhard, unser Sturmkollege, übernahm am Sonntag komplett das Zepter. Keine Bahn durfte einen Personentransport durchführen: Der Wind war schlicht zu stark. Wenigstens konnte das Gepäck von der Alp Sellamatt ins Tal gefahren werden. Die vier Jungs, die ohne Ski oder Board angereist waren, mussten wohl oder übel mit Schneeschuhen durch den Regen nach unten. Der Rest war dank den Brettern doch etwas schneller… Nach der Stärkung mit einer Suppe trennten sich die Wege der Skiweekendler etwas früher als geplant. Für nächstes Jahr haben wir von Petrus bereits die Zusicherung für gutes Wetter erhalten! 

Marc Hartmann